Paartherapie und Familientherapie kann bei einem breiten Spektrum psychischer, psychosomatischer und somatischer Störungen angewandt werden. Sie ist immer dann angezeigt, wenn psychische Erkrankungen durch zwischenmenschliche Beziehungen begründet sind, aufrecht erhalten werden oder, wenn vorhandene Beziehungen die Behandlung und Bewältigung von seelischen und körperlichen Erkrankungen behindern oder erschweren.

Während des stationären Aufenthaltes besteht für Patienten die Möglichkeit Paar- und Familientherapiegespräche zu führen. Diese können in Ergänzung zum stationären Therapieangebot sinnvoll bzw. notwendig werden:

  • wenn das Symptom des Patienten eng verknüpft ist mit Problemen in seinen Paar- oder Familienbeziehungen;
  • wenn der Patient Unterstützung von zu Hause benötigt (z.B. durch Ablösung, Berufswechsel), er in einer aktuellen Krise steckt, die alle Mitglieder betrifft;
  • wenn die Familie der Klinikbehandlung misstraut oder sich ständig einmischt.

Paartherapie